Abteilung für Tirol

Das Bundesland Tirol verfügt über einen reichen Denkmalbestand. Die Vielfalt und die Merkmale der einzelnen Regionen Tirols spiegeln sich in diesen Objekten wieder. Besonders charakteristisch für Tirol sind die sakralen Denkmale, neben den Kirchen, Klöstern und Pfarrhäusern im Besonderen die auffallende Vielzahl von sakralen Kleindenkmalen. Die Landeshauptstadt Innsbruck wird von prächtigen Hofbauten bestimmt, die heute noch von der österreichweit einzigen Hofhaltung der Habsburger außerhalb der Bundeshauptstadt zeugen. Daneben erschließt sich das kulturelle Erbe Tirols durch Burgen, Ansitze oder Ortsensembles und Stadtensembles, wie sie durch die Altstadtensembles von Hall in Tirol und Rattenberg mit ihren charakteristischen Bürgerhäusern repräsentiert werden. Die historische Kulturlandschaft Tirols, die in den letzten Jahrzehnten durch den wirtschaftlichen Aufschwung, die enorme Bautätigkeit und die rapide Verkehrsentwicklung starke Einbußen erlitten hat, zeigt sich sowohl in den heute stark gefährdeten bäuerlichen Objekten mit ihren traditionellen Bauformen (zum Beispiel Weiler), als auch den malerischen Ortskernen wie Obertilliach oder Virgen/Obermauern. Daneben bestimmen Denkmale in den alpinen und hochalpinen Regionen die Landschaften Tirols. Die Erhaltung dieser Objekte (alte Befestigungsanlagen, Wegebauten, archäologische Stätten, Bergwerke, Frontbauten, Almanlagen, alpine Schutzhütten), die im direkten Dialog mit der umgebenden Landschaft stehen, gehört zu den jüngeren Aufgaben der Denkmalpflege.

Die Festungsanlage Altfinstermünz in Nauders © Bda
Die Bronzefiguren des Maximiliangrabes in der Innsbrucker Hofkirche © Bda
Der Kalvarienberg in Arzl bei Innsbruck © Bda
Das Denkmalensemble Obermauern in Virgen © Bda
Das Deckengemälde von Johann Geyer in der Haller Josefskapelle © Bda
Die Bergstation der Innsbrucker Nordkettenbahn © Bda

Die archäologischen Grabungen in der Stiftskirche Wilten

Tirol Zwischen 5. September 2005 und 15.Jänner 2006 fanden in der Stiftskirche zu den Hll. Laurentius und Stefan in Innsbruck-Wilten archäologische Ausgrabungen statt, die den Auftakt zu der bis 2008 dauernden Innenrenovierung der Kirche bildeten.

Die Restaurierung des Fürstenchores in der Innsbrucker Hofkirche

Tirol Der sog. Fürstenchor an der Ostwand des Presbyteriums der Innsbrucker Hofkirche wurde 1562 – 1571 von Hans Waldner aus Ravensburg und Konrad Gottlieb aus Innsbruck im Auftrag von Erzherzog Ferdinand II. ausgeführt und ist weit über die Landesgrenzen hinaus einzigartig.

Freskenfunde in der "Widumskapelle" in Axams

Tirol Die sog. Widumskapelle entstand ursprünglich als freistehender zweigeschossig gemauerter Bau, der sich in einen Keller- und einen Erdgeschossraum gliedert.

Neue Universitätskirche St. Johannes von Nepomuk am Innrain, Innsbruck

Tirol Bereits 1730 hatte der von Gumpp bevorzugte Hofmaler Franz Michl Hueber die Langhausdecke der in den Jahren 1729-1735 nach Plänen des Hofbaumeisters Georg Anton Gumpp erbauten …

Die Restaurierung des Ostergrabes in Obsteig

Tirol Zu den österlichen Bräuchen gehört in der Karwoche das Aufstellen eines Heiligen Grabes.

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