Wiederhergestellt 76 - DER MAUTERNER ALTAR IN DER SCHLOSSKAPELLE, NIEDERÖSTERREICH

Wiederhergestellt / Wiederherzustellen
Zusammen, was zusammengehört

Mag es die Nähe zu Österreichs besten Weinen und damit das Wissen um die Bedeutung von „Reifen lassen“ gewesen sein, Fakt ist, dass die Wiederherstellung der Schlosskapelle in Mautern an der Donau, einschließlich der Restaurierung des sogenannten Mauterner Altars, mehr als 35 Jahre in Anspruch nahm. Denn als wäre nicht die Restaurierung des Altars alleine Herausforderung genug gewesen, so musste zudem erst die profanierte Schlosskapelle zu einem Raum werden, dem ein Kunstwerk mit seinem sensiblen Materialaufbau bedenkenlos anzuvertrauen ist.

In den 1980er Jahren wurden von Peter Bischof gestaltete Glasfenster in den Raum der Schlosskapelle eingesetzt, so nahm alles seinen Anfang. Das Revitalisierungsprogramm wurde in den 1990er Jahren durch eine beginnende Restaurierung des Altars, ein frühbarockes, gefasstes Meisterwerk der Schnitzkunst, fortgesetzt. In den Werkstätten des Bundesdenkmalamtes wurden Interventionen am Holzrelief und am Figuren- Bestand durchgeführt. Danach kam das Projekt zum Stillstand. Erst im Jahr 2015 erlebten die denkmalpflegerischen und restauratorischen Bemühungen ein intensives Wiederaufleben, mit dem Wissen um die Notwendigkeit, das kulturelle Erbe entsprechend zu schützen.

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Bibliografische Information

Wiederhergestellt Nr. 76 - Der Mauterner Altar in der Schlosskapelle, Niederösterreich

Zusammen, was zusammengehört
FormatAllgemeine Publikation
Erscheinungsjahr2021
AutorenAstrid Mang, Christoph Tinzl
HerausgeberBundesdenkmalamt