Wiederhergestellt 62 - BURG HEINFELS, TIROL

Wiederhergestellt
Ruine und Bauwerk

Die mächtige Anlage von Burg Heinfels hatte als größte Burganlage Osttirols und des Pustertales als Verwaltungssitz der Welsperger und Görzer Ministerialen von Beginn an eine verkehrs- und handelsstrategisch günstige Lage. Von ihrer Ersternennung 1239 mit "Otto Welf de Hunenvelse" leitet sich der Name "Heinfels" ab. Nach dem letzten großen Ausbau unter der Pfandherrschaft der Brixner Fürstbischöfe im ausgehenden 16. Jahrhundert begann ab dem 18. Jahrhundert der Niedergang. Nach drei Jahrhunderten Bedeutungsverlust und 100 Jahren Verfall wurde die Burg zwischen 2016 und 2020 restauriert und revitalisiert. Die wissenschaftliche Erforschung der Burganlage sowie ihre nachhaltige Bewahrung und Nutzbarmachung waren das Bestreben des Museumsvereins Burg Heinfels gemeinsam mit der Eigentümerin A. Loacker Tourismus GesmbH; dem Bundesdenkmalamt und dem Land Tirol. Das Privat-Public-Partnership-Projekt öffnete im Sommer 2020 mit dem Museumsbetrieb seine Tore, die Gastronomie mit Beherbergungsbetrieb soll in wenigen Jahren erfolgen.

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Bibliografische Information

Wiederhergestellt 62 - BURG HEINFELS, TIROL

Ruine und Bauwerk
FormatAllgemeine Publikation
Erscheinungsjahr2020
AutorenMichaela Frick, Walter Hauser
HerausgeberBDA