Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege Bd. 14 - Romantische Gärten der Aufklärung

Geschichte der Denkmalpflege

Erhältlich bei Verlag Böhlau

Romantische Gärten der Aufklärung. Englische Landschaftskultur des 18. Jahrhunderts in und um Wien.

Fotos v. Elfriede Mejchar.

Autor: Geza Hajos

Landschaftsgestaltung als Spiegel des Bewusstseinswandels in einer Gesellschaft: Auch im Wien des 18. Jahrhunderts wird die Gartenkultur zum Ausdruck neuer Denkweisen. Der die Natur idealisierende, malerische Garten, bei dem die formende Hand nicht mehr zu erkennen sein sollte, trat an die Stelle der geometrisch-starren Formen des Barockgartens. Mittel der Gestaltung waren die Schaffung von Räumen durch Baumgruppen, lockere "shrubberies" und weiträumige Rasenflächen. Durch die gestaltenden Eingriffe in die Landschaft über den Garten hinaus und durch Alleen, Blickpunkte, Ausholzungen sowie künstliche Ruinen wurde die Grenze zwischen Garten und freier Landschaft verwischt. Reich illustriert dokumentiert dieses Buch die Entstehung der englischen Gärten in und um Wien - etwa des Laxenburger Parks, des Schönauer Parks, des Flusslandschaftsparks bei Schloss Bruck an der Leitha oder des Waldparks Ernstbrunn - und die Anfänge eines Naturbewusstseins, dessen volle Bedeutung erst in der Gegenwart sichtbar wurde.

Cover

Bibliografische Information

Studien zu Denkmalschutz und Denkmalpflege Bd. 14 - Romantische Gärten der Aufklärung

Englische Landschaftskultur des 18. Jahrhunderts in und um Wien
FormatBuch
Erscheinungsjahr1989
VerlagBöhlau (Wien)
AutorenGeza Hajos
HerausgeberBundesdenkmalamt
ISBN978-3-205-05161-9