Leithaprodersdorf (FÖMat A/Sonderheft 16)

Fundberichte aus Österreich/Sonderhefte
Von der Frühbronzezeit zum Mittelalter - das reiche archäologische Erbe der Gemeinde Leithaprodersdorf (Burgenland) wird erstmals zusammenfassend vorgestellt.

Der Ort Leithaprodersdorf wird heute in der archäologischen Fachwelt vor allem mit einer frühbronzezeitlichen Kulturgruppe verbunden, die ihren Namen von einem in dieser kleinen nordburgenländischen Gemeinde gelegenen Gräberfeld erhalten hat. Dass der Ort darüber hinaus aber noch weitaus mehr an historischen „Schätzen“ birgt, wird in der nun vorliegenden Broschüre des Bundesdenkmalamtes eindrücklich vor Augen geführt.

Die umfangreichen archäologischen Ausgrabungen des Bundesdenkmalamtes haben in den letzten Jahren nicht nur weitere Gräber der Frühbronzezeit, sondern auch keltische Bestattungen mit reichen Beigaben sowie römische Grabsteine und die Reste einer aufwändig ausgestatteten römischen Villa zu Tage gefördert. Nicht zuletzt steht aber das größte erhaltene Bodendenkmal des Ortes, die ehemalige mittelalterliche Wasserburg „Gschlössl“, im Zentrum der Publikation: Die Neugestaltung des unter Denkmalschutz stehenden Areals war schließlich der Anlass für die Zusammenfassung der neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Geschichte von Leithaprodersdorf.

Aus dem Inhalt:

Von frühbronzezeitlichen Gräbern zu römischen Gutshöfen

Zwei neuentdeckte Römersteine aus Leithaprodersdorf

Der Geißbühel und die Urkunde vom 4. März 833

Das Gschlössl – eine mittelalterliche Niederungsburg

Das neue touristische und ökologische Nutzungskonzept für das Bodendenkmal Gschlössl

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Bibliografische Information

Leithaprodersdorf (FÖMat A/Sonderheft 16)

Von der Frühbronzezeit zum Mittelalter
FormatBuch
Erscheinungsjahr2011
AutorenFranz Sauer und Nikolaus Hofer
Sprache(n)Deutsch (Österreich)
Seiten76
Preis€ 10,-