Denkmal weiterbauen - aber wie?

Wie flexibel kann das Bundesdenkmalamt auf planerische Problemstellungen reagieren und welche Informationen sind dazu verfügbar? Präsentiert werden zwei Nachschlagewerke als Angebot und Rüstzeug für den Berufsalltag.

Die Standards der Baudenkmalpflege, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, bieten erstmals in Österreich Entscheidungshilfen für den Planungsprozess, für den denkmalgerechten Umgang sowie für alle Arten baulicher Veränderungen von Substanz und Erscheinungsbild, dies nicht nur für denkmalgeschützte Gebäude, sondern für alle historischen Objekte. Sie richten sich an Denkmaleigentümer und Denkmaleigentümerinnen und alle Verantwortlichen, Planenden und Ausführenden, die mit einem Baudenkmal zu tun haben – aber auch an alle Interessierten, die sich um die Erhaltung von historischer Bausubstanz bemühen. Die Standards erhöhen das Verständnis dafür, an welchen Parametern sich das Bundesdenkmalamt zu orientieren hat.

Eine wesentliche Grundlage dafür, aber überhaupt für jeden Planungsprozess, sind fundierte Kenntnisse über das Objekt. Als Hilfestellung für deren Erarbeitung hat das Bundesdenkmalamt die Richtlinien für Bauhistorische Untersuchungen zusammengestellt, die sich im Vorfeld bzw. als Begleitung von Maßnahmen bereits etabliert haben. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Standardisierung der Bauaufnahme an denkmalgeschützten Objekten hingewiesen, die in der Ö-NORM A-6250-2 ausformuliert ist.

Beginn 16:00 Uhr
Begrüßung
Raffaela Lackner, Leitung Architektur Haus Kärnten

Einführung in das Thema
Gorazd Živkovič, Bundesdenkmalamt, Abteilungsleiter für Kärnten

Kurzvorträge
Bernd Euler-Rolle, Bundesdenkmalamt, Fachdirektor
Standards/Leitfäden/Richtlinien/Normen – ein Package der österreichischen Denkmalpflege

Walter Hauser, Bundesdenkmalamt, Abteilungsleiter für Tirol
Präsentation der Standards und ihre praktische Bedeutung im Umgang mit dem baukulturellen Erbe

Barbara Frediani-Gasser, Architektin, Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten, Vorstandsmitglied
Beispiele aus der Praxis und der Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt

Gerhard Kopeinig, Architekt, Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten, Stv. Vorsitzender der Sektion ArchitektInnen
Beispiele aus der Praxis, Reflexion und Ausblick

Ende 18:00 Uhr
Come together, Austausch am Buffet

Gallery

Stiegenhaus mit orgiginalem Eisengeländer und zwei spitz nach oben abschließenden Fenstern.
08.06.2017 16:00–18:00 Uhr Architektur Haus Kärnten, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, St. Veiter Ring 10 Eine Kooperation von Bundesdenkmalamt, Architektur Haus Kärnten und der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten Export Event as iCal