ESPON Studie

ESPON Study on “The Material Cultural Heritage as a Strategic Territorial Development Resource: Mapping Impacts Through a Set of Common European Socio-economic Indicators”

Vier Männer und zwei Frauen stehen nebeneinander in einem Vortragssaal, zwei der Männer halten Bücher in ihren Händen © BDA /BDA Bettina Sidonie Neubauer

Die Studie versucht, den Beitrag und die Auswirkung des materiellen kulturellen Erbes zur wirtschaftlichen Entwicklung in den betroffenen Ländern und Regionen in den letzten fünf Jahren zu quantifizieren. Aufbauend auf der Arbeit der „Economic Task Force“ des European Heritage Heads Forum und der Europäischen Kommission wird in dieser Forschungsaktivität eine Liste der Wirtschaftssektoren erstellt, auf die sich das materielle kulturelle Erbe auswirkt und es werden Daten zu den ausgewählten Wirkungsindikatoren erhoben.

Das Hauptergebnis ist ein gemeinsamer theoretischer Rahmen, in dem die wichtigsten Wirtschaftssektoren definiert werden, auf die sich das materielle kulturelle Erbe auswirkt und die empirischen Belege für diese Auswirkungen entwickelt werden.

Im Rahmen dieser Forschungstätigkeit wurde ein schrittweisen Plan zum Aufbau eines Überwachungssystems in den Stakeholder-Ländern entwickelt, der alle Maßnahmen umfasst, die erforderlich sind, um künftig Daten für die definierten Wirkungsindikatoren zu erhalten und zu pflegen.

Die erstellten Wirtschaftsstatistiken und -indikatoren sind nützlich, um den wirtschaftlichen Beitrag des materiellen Kulturerbes zu verstehen. Insgesamt fördern die Ergebnisse eine evidenzbasierte Entscheidungsfindung in Bezug auf den Schutz und die Förderung des materiellen Kulturerbes.

Hauptergebnisse

  • Ein gemeinsamer theoretischer Rahmen, der die Wirtschaftssektoren definiert, auf die sich das materielle kulturelle Erbe auswirkt.
  • Ein gemeinsamer methodischer Rahmen, der beschreibt, wie sich das materielle kulturelle Erbe auf diese Wirtschaftssektoren auswirkt.
  • Evidenz (gesammelte Daten und Indikatorensätze) zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des kulturellen Erbes in den betroffenen Gebieten / Regionen in den letzten fünf Jahren, wie etwa Bruttowertschöpfung in Bezug auf das kulturelle Erbe im Tourismus, im Baugewerbe etc.
  • Ein schrittweiser Plan zur Entwicklung eines Überwachungssystems (auf territorialer Ebene) für die Stakeholder-Länder, der alle Maßnahmen umfasst, die erforderlich sind, um Daten zu den definierten sozioökonomischen Wirkungsindikatoren zu erhalten, Zeitreihen zu erstellen und zu überprüfen und regelmäßige Berichterstattung über den Status der Indikatoren. Es sollte auch eine betriebliche Beschreibung der Verfahren zur Datenerzeugung und Berichterstattung enthalten.

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Die Studie „Material Cultural Heritage as a Strategic Territorial Development Resource“ finden Sie hier: www.espon.eu/cultural-heritage

Präsentation

Die Studie wurde am 30. Oktober 2019 im Bundesdenkmalamt präsentiert.
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