Archiv

Einblick in ein Bücherregal voll mit alten Akten © BDA

Das Archiv des Bundesdenkmalamtes ist ein Archiv des Bundes gemäß den Bestimmungen des Bundesarchivgesetzes vom 17. August 1999, BGBl. Nr. I/162 (§ 3, Abs. 2.4), mit Wirkung vom 1. Jänner 2000.
Der Gesamtbestand umfasst in etwa 700 Aktenkartons, die im Wesentlichen durch ein umfassendes Inventar erschlossen sind.

Hinweis: Für die Benützung der Restitutionsmaterialien ist bis auf weiteres die Kommission für Provenienzforschung zuständig.

  • Historische Akten: Sie enthalten Archivmaterial zur Geschichte der seit 1850 bestehenden staatlichen Denkmalpflege sowie über Personen, die für die Geschichte der österreichischen Denkmalpflege bedeutsam waren, also Künstler, Wissenschafter, Politiker und zahlreiche Personen, die als ehrenamtliche Korrespondenten oder Konservatoren die Arbeit der Zentralkommission gefördert und unterstützt haben. Dieser Teilbestand von Personenakten umfasst etwa 2500 Personen. 
  • Topographische Akten: Sie umfassen das Hoheitsgebiet der Republik Österreich in ihrer heutigen Ausdehnung; sie sind nach Bundesländern und innerhalb dieser nach Gemeinden und Objekten gegliedert (bis einschließlich 1945). 
  • Restitutionsmaterialien: Dieser Bestand ist in 2 Hauptgruppen unterteilt:
    a) allgemeine Materialien zum Thema Entziehung, Bergung und Rückstellung unter besonderer Berücksichtigung der großen öffentlichen staatlichen Sammlungen und der zahlreichen Bergungsorte in Niederösterreich von etwa 1943-1948, die ohne Einschränkung zur Benützung freigegeben sind;
    b) personenbezogene Materialien: In etwa 1500 Namens- bzw. Personenmappen, die aus Gründen des Personenschutzes sowie der Wahrung privater Interessen (Angaben über Vermögen, Familienverhältnisse, Erbstreitigkeiten u. dgl.) einer nur eingeschränkten Benützungsmöglichkeit unterliegen.

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