Kultur unter Schutz

Der am 1. 3. 2017 erschienene Folder „Kultur unter Schutz“ ist ein Informationsblatt und Ratgeber für alle Personen, die in irgendeiner Form mit dem Erwerb, Verkauf oder der Verbringung von Kulturgut zu tun haben oder sich dafür interessieren. Er gibt wichtige Hinweise, worauf bei der Einfuhr und der Ausfuhr von Kulturgut zu achten ist, welche Regelungen speziell für archäologisches Kulturgut gelten, wie man sich als Privatperson vor Diebstahl schützen kann und was im „Ethik-Kodex für den Kunst- und Antiquitätenhandel“ enthalten ist.

Natürlich gibt der Folder auch bekannt, welche Institutionen für die jeweiligen Aufgaben im Bereich Kulturgüterschutz zuständig und unter welcher Adresse diese erreichbar sind. Neben allen Informationen und Empfehlungen möchte der Folder aber vor allem eines klar stellen: Wer Kulturgut erwirbt, einführt, ausführt, einem Museum verleiht oder seinen Nachkommen vererbt, ist an nationale und internationale Regelungen gebunden, die den Erhalt des kulturellen Erbes sichern. Jede Privatperson kann und muss Verantwortung im Umgang mit Kulturgut wahrnehmen, damit illegaler Handel und organisierte Kriminalität unterbunden werden. Denn nur im gemeinsamen Bemühen kann ein wirkungsvoller Kulturgüterschutz gewährleistet werden!

"Kultur unter Schutz“ entstand in Zusammenarbeit folgender Institutionen und Organisationen, die – jeweils unter ihrem Blickwinkel - Informationen aus erster Hand liefern: Bundesdenkmalamt, Bundeskanzleramt, Bundesministerium für Finanzen, Österreichische UNESCO-Konvention, ICOM Österreich, Blueshield, Bundeskriminalamt, Bundesministerium für Inneres, WKO- Uhren-, Juwelen & Kunsthandel. Der Folder wurde in einer Auflage von 150.000 Stück gedruckt und ist u.a. bei den Präventionsstellen der Polizei, am Flughafen Wien- Schwechat, im Bundesdenkmalamt und in der Wirtschaftskammer erhältlich.

Folder "Kultur unter Schutz"