Von den Alpen bis ans Meer.

SteiermarkArchäologie
eine Menschengruppe in einem Raum
Anlässlich des 60. Geburtstages von Bernhard Hebert, dem Leiter der Abteilung für Archäologie im Bundesdenkmalamt, wurde nun die Festschrift in Graz präsentiert.

Bernhard Hebert prägt die archäologische Denkmalpflege in Österreich: Die klassische antike Kunst steht schon seit dem Anfang der wissenschaftlichen und fachlichen Karriere des Jubilars in enger Verbindung mit der Bodendenkmalpflege. So hat er die Lehre an den Universitäten Graz, Innsbruck und Wien fast gleichzeitig mit seiner Tätigkeit für das Bundesdenkmalamt in der Steiermark begonnen und über seine gesamte Laufbahn auch immer beibehalten. Seit 1986 war er als Gebietsbetreuer für die Steiermark damit beschäftigt, die Archäologie des Bundeslandes im Sinne des Denkmalschutzes zu koordinieren und zu fördern. Ab 2009 führten die Tätigkeiten über das Bundesland hinaus, da er die Vertretung für Kärnten übernahm und ab 2009/2010 die Leitung der Abteilung für Archäologie, damals noch Bodendenkmalpflege. Damit prägt er seit nunmehr zwölf Jahren wesentlich die gesamtösterreichische archäologische Denkmalpflege.

Der Titel „Von den Alpen bis ans Meer“ kann nur grob das wiedergeben, was davon umfasst wird: Steiermark, Denkmalpflege und sprechende Steine, lange Schatten, fliegende Gedanken – und über allem ein Hauch des Südens. So vielfältig wie die langjährige Tätigkeit, so unterschiedlich sind auch die Beiträge, die in der Festschrift versammelt wurden: Der Bogen spannt sich von „Mark Aurel auf Sommerfrische im Ausseerland“ über „Montesquieu in Rom“ bis zu einem „provinzialrömische Delfinbeschlag aus der Drau in Kärnten“ oder die „Urnenfelderzeitliche Wasservogelsymbolik im steirischen Salzkammergut“.

Wer neugierig geworden ist: Die Festschrift ist im Phoibos Verlag Wien erschienen und ist hier erhältlich.